Die Tierwelt

Steckbriefe zum Haarwild und Federwild

Was heißt eigentlich Haarwild?

jagdliche Tierwelt

Grundsätzlich ist es so, dass alle im Bundesjagdgesetz aufgeführten Säugetiere zum Haarwild gehören. Diese werden dann weiter in vier Säugetierordnungen unterteil, nämlich:

Schalenwild
Hasen & Nagetiere
Haarraubwild

Was gehört zum Federwild?

jagdliche Tierwelt

Das Federwild umfasst alle Vogelarten, die weiter in folgende hauptsächliche Ordnungen unterteilt werden, nämlich:

Hühnervögel
Feldhühner
Entenvögel
Enten
Tauben
Greifvögel
Bussardartige
Schreitvögel
Kranichvögel
Wat- und Möwenvögel
Eulen
Sperlingsvögel

Das Federwild zählt zum Niederwild. Einzige Ausnahmen sind Auerwild, Stein- und Seeadler.

Nach § 2 BJagdG werden die jagdbaren Tierarten der Tierwelt in zwei Gruppen gegliedert. Das Haarwild (= Säugetiere) und das Federwild (= Vögel).

Die Liste der jagdbaren Arten unterliegt einem stetigen Wandel. So können einzelne Tierarten bei Gesetzesänderungen auf Bundesebene aus dieser Liste fallen oder aufgenommen werden. So ist beispielsweise nach der Änderung im Jahr 1976 der Seehund aufgenommen worden, während Biber und Kormoran aus der Liste der jagdbaren Tierarten gestrichen wurden. Für die einzelnen Tierarten gelten neben dem allgemeinen Schutz während der Setz- und Aufzuchtzeiten gesetzliche Jagd- und Schonzeiten, welche das zuständige Ministerium durch Rechtsverordnung festlegt.

Zusätzlich können die Bundesländer nach § 2 Abs. 2 BJagdG weitere Tierarten bestimmen, die dem Jagdrecht unterliegen. Auch haben sie die Möglichkeit einzelne Jagd- und Schonzeiten zu verkürzen oder die Jagdzeit ganz aufzuheben.

So unterliegen eine ganze Reihe besonders geschützter Arten wie etwa Luchs, Wildkatze, Fischotter oder auch alle Greifvögel einer ganzjährigen Schonzeit, genießen jedoch den Vorteil der Hege durch den Jäger, da dieser seiner gesetzlichen Hegepflicht aus § 1 BJagdG nachkommen muss.

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Video Haarwild

Video Federwild