Mondkalender Jagd 2016/17

Mondkalender
Mondkalender 2. Hälfte

Wild reagiert auf Mondphasen unterschiedlich. Nicht nur uns Zweibeinern bereitet der Vollmond manchmal schlaflose Nächte, sondern auch Schalenwild und Raubwild ändern ihr Verhalten im Zyklus des Mondes. Ein Blick auf den Mondkalender lohnt sich für Jäger deshalb allemal.

Wer einen Fuchs erlegen will, weiß es ohnedies: die Tage vor dem Vollmond sind die besten! Bei zunehmendem Mond und gutem Licht sind die Erfolgsaussichten am größten. Vollmond hingegen meidet der Fuchs. Zu viel Licht verunsichert ihn und nur selten tritt er aus dem Schatten des Waldrandes oder aus Deckungen hervor.

Beim Rehwild läßt sich eine verstärkte Nachtaktivität bei Fütterungen feststellen. Tagsüber hingegen kann es passieren, dass man bei einem Pirschgang am Morgen oder Abend kein Haar sieht. Seit einigen Monaten beobachten wir nun das Verhalten des Rehwildes an Fütterungen und Wechseln mithilfe von Wildkameras; die Ergebnisse sind durchaus verblüffend: Es läßt sich tatsächlich ein verändertes Verhalten des Rehwildes erkennen. Die Äsungszeiten verlagern sich, der Rhytmus in ungestörten Revierteilen wechselt im Zyklus des Mondes. Was uns anfangs als sehr gewagte Theorie erschien, scheint sich mit der Anzahl der Dokumentationen zu bestätigen. Noch scheint es zu früh, aus diesen Beobachtungen allgemeine Erkenntnisse abzuleiten, aber gewisse Tendenzen sind nicht abzustreiten.

Auch der Neumond scheint das Wild zu beeinflussen. Bei Videoaufnahmen wirkt das Wild wesentlich ruhiger und unbekümmerter als beispielsweise in späten Zu- oder frühen Abnahmephasen.
(Quelle: jagdaktuell.com)