Der Wolf – Steckbrief

(Canis lupus)

Kurzinfo Wölfe

Wölfe sind sehr anpassungsfähig und bewohnen die unterschiedlichsten Gegenden, von den arktischen Tundren bis zu den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens. Einst war der Wolf eines der am weitesten verbreiteten Säugetierarten der Welt. Durch den strengen Schutz der Wölfe konnten einige Tiere wieder eingebürgert werden. Er ist der Urahne des Hund, dazu aber mehr unter dem Artikel – Ursprung des Jagdhund. Der Wolf ist ein Raubtier und daher bei vielen Jägern und Landwirten nicht gern gesehen. Gerade durch die veränderte Kultur, Infrastruktur und Umgebung ist die Wiedereinbürgerung des Wolf nicht ganz einfach. Der Lebensraum gegenüber frühere Zeiten haben sich stark verändert.

Der Wolf

Zoologische Einteilung des Wolf

Zoologische Einteilung des Haarwild Wolf
Wissenschaftlicher Name
Canis lupus
Ordnung
Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung
Hundeartige (Canoidea)
Familie
Hunde (Canidae)
Unterfamilie
Echte Hunde (Canini)
Gattung
Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art
Wolf

Der Wolf

Steckbrief zum Wolf

Der Steckbrief zum Wolf
Lebensalter
ca 10 – 13 Jahre
Lebensraum
Grasland und Wälder
Lebensweise
Alphapaar Monogam, Rudeltiere
Gewicht
40 – 70 kg
Körperlänge

bis 1,6m
Nahrung
Elche, Rotwild, Rehe, Hasen, Wildschweine, Schafe, junge Rinder
Paarungszeit / Tragezeit

Feb. – März / ca. 68 – 73 Tage
Geburt1Wurf / 3 – 8 Welpen
MerkmaleRangordnung im Rudel, sehr anpassungsfähig

Beschreibung des Wolf

Der Wolf rückt für uns immer näher in den Mittelpunkt. Momentan laufen in Deutschland wieder einige Einsiedlungsversuche, und genau aus diesem Grund sollten wir über diese beeindruckende Tierart bescheid wissen!

Der Wolf wird in etwa so groß wie ein Schäferhund, hat hochstehende Ohren, ein buschiges, meist graues Fell und eine stets hinunterhängende Rute. Rüden sind deutlich kräftiger gebaut als die Weibchen, beide bellen äußerst selten.

Ursprünglich bewohnte der Wolf fast alle gebiete der Nordhalbkugel, durch starke Bejagung wurde der Wolf in Europa fast ausgerottet. Früher wurde der Wolf nämlich oft als Feind des Menschen gesehen, da er beispielsweise auch die Nutztiere der Bauern riss.

Wölfe sind Hetzjäger, sie verfolgen ihre Beute so lang, bis diese dermaßen geschwächt ist, das es den Wölfen gelingen kann, das Tier zu reißen. Meistens jagen Wölfe in Rudeln, da es so deutlich leichter Fällt, Jagderfolg zu erzielen. Seinem Beutespektrum unterliegen so gut wie alle Säugetiere, die im Revier vorkommen, wobei wie die meinst vertretende Art in der Regel zu Hauptbeute wird. Aber nicht nur wildlebende Tiere reißt der Wolf, auch Haus- und Nutztiere sagen ihm zu. Das macht ihn bei vielen Bauern sehr unbeliebt.

Der Wolf ist ein Fleischfresser. Rehe sind seine Hauptbeutetiere. Er jagt sogar Wildarten, die um ein Vielfaches größer sind, als er selbst. Zum Beispiel Hirsche, Elche oder Bisons. Aber auch Aas, Obst, Beeren und Heuschrecken werden vom Wolf gefressen. Jungwölfe verzehren gerne Insekten, vor allem Käfer. Der ausgewachsene Wolf benötigt durchschnittlich ca. 2 Kilogramm Fleisch am Tag. Er kann aber auch bis zu 10 Kilogramm auf einmal zu sich nehmen und bis zu zwei Wochen hungern.

Der Typische Wolfsriss ist an Bissspuren auf dem ganzen Körper des Beutetieres zu erkennen. Spuren der Krallen kommen nicht vor.

Wölfe sind Rudeltiere. Im Rudel, das meist aus nicht mehr als 12 Tieren besteht, herrscht eine strenge Rangordnung. Jedes Rudel hat sein eigenes Revier, welches durch Duftmarken markiert wird. Sollten Wölfe eines anderen Rudels in das Revier eindringen, wird es vom ganzen Rudel verteidigt. Bei der Jagd gehen die Wölfe äußerst geschickt vor. Jeder Beutezug wird bis ins kleinste Detail geplant. Schwache und Kranke Tiere werden oft als Beute ausgemacht und niedergestreckt. Das Gehirn des Wolfes ist 30% größer als das eines Hundes.

Wölfe werden 5-10 Jahre alt, zu ihren Feinden gehören vor allem eine starke Bejagung

und das Auslegen von Giftködern. Beides ist in den meisten Ländern heute streng verboten.

Das Alphapaar bestimmt die Fortpflanzung im Rudel, sodass keine unkontrollierte Vermehrung stattfindet. Die Paarungszeit des Wolfes nennt sich Ranzzeit, diese ist im Winter.

Rangniedrige Fähen werden oft nicht läufig (paarungsfähig), da sich meistens nur das Alphapaar Fortpflanzt. Trotzdem sorgt sich das komplette Rudel um das Wohlergehen der Fähe und ihrer in der Regel 3-8 Jungwölfen, die nach 68 – 73 Tagen geworfen werden.

So schlecht wie ihr Ruf ist der Wolf nicht! Aber wie kommt er zu diesem? Menschen werden von Wölfen wirklich nur sehr Selten angegriffen. Früher aber profitierte der Wolf von Volksseuchen und Kriegen, da ihm die Leichen als Nahrung dienten. So ist das schlechte Bild vom Wolf entstanden, das viele Bürger haben, obwohl Menschen nicht zum Beutesprektrum der Wölfe gehören, denken dies viele.

Wolf

Der Wolf im Wald

Video zum Wolf

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