Jagdlieder Übersicht

Jagdlieder gehören zum Bereich des Brauchtum. Auch heute werden noch Lieder an der Strecke geblasen und auch Abends bei der Jagd wird zusammen gesungen. Dieses bereitet nicht nur die Jäger Freude sondern es gehört sich als ordentlicher Waidmann dem Wild seine letzte Ehre zu erweisen. Hier findet ihr einige bekannte Jagdlieder. Unter dem Bereich Jagdsignale findet ihr auch die einzelnen Signale zu den Tierarten. Unter diesem Artikel findet ihr noch weitere Jagdlieder mit Songtexten.

Jagdlieder CD Tipp

Jagdlieder CD

Jagdlieder CD

Jagdlieder CD Tipp

Jagdlieder CD Sammlung

Jagdlieder Sammlung

Jagdmusik und Jagdlieder
Wo man singt da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder !

Hörproben aus der Jagdlieder CD – “JÄGER IM GEBIRG” – Musikalische Leitung Wastl Fander

Frisch auf die Jagd hinaus
Das Gamserlschiassn
Das jagerische Leb`n
Schön und lustig
Jäger Gstanzel 
Wann i geh auf die  Pirsch
Hörproben  aus der neuen Produktion; “HÖRNERKLANG &JAGDGESANG”  –  Eine Produktion von Sound Service Lienz – aufgenommen im Herbst 2004 – Jagdlieder
Almrausch und Edelweiss
Die Stoanböck 
Ins Goasstal aufi gehn i jagern
Jetzt giahn ma auf die Alm
 Verschiedene Jagdlieder Interpreten
  Gamsjaga – Ursprung Baum
 Der Wildschütz Jennerwein – Tiroler Jagergesang  (siehe auch den Bericht)
Der freche Wildschütz – Klaus Walch 
Die Gamslan schwarz und braun – Zillertaler Wirtshaussänger
Mein Schatz, das muss ein Jäger sein – Geschwister Hofmann 
Der alte Jäger – Gletscher Vagabunden
Im Wald drauss is schön – Takeo Ischi
Mir san die Wilderer – Wilderer
Auerhahn, pack ma`s an  – Orig. Zillertaler
Jägersmann – Orig. Alpen Diamanten (Polka)
Du junger Jägersmann – Orig. Bavaria Sextett
Beim Hirscherljag’n – Puch Bach Buam mit Kerstin

(Quelle: jagd.it.de)

Jagdlieder Text: Im grünen Wald..

Im grünen Wald – da wo die Drossel singt, wo im Gebüsch das muntre Rehlein springt, wo Tann´ und Fichte stehn am Waldessaum, verlebt ich meiner Jugend schönster Traum.

Das Rehlein trank – wohl aus dem klaren Bach, in dessen Wald der muntre Kuckuck lacht, der Jäger zielt schon hinter einem Baum, das war des Rehleins letzter Lebenstraum.

Getroffen wars – und sterbend lag es da, was man vorher noch munter hüpfen sah, mit gebroch´nen Augen schauts den Jäger an, als wollt es sagen was hab ich Dir getan. (da trat der Jäger wohl aus dem Waldessaum und sprach” Das Leben ist ja nur ein Traum)

Die Jugendjahr – sie sind ja längst entflohn, die ich verlebt als junger Waidmannssohn, er nahm die Büchse, schlug sie an ein Baum, und sprach das Leben ist ja nur ein Traum.

Jagdlieder Text: Ich bin ein freier Wildbretschütz

1. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier. So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir. So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir. Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! ) Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

2. So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch. Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch. Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! ) Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

3. Doch weiß ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch. Doch weiß ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch. Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch. Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch. Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! ) Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

4. Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir. Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier. Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! ) Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

Jagdlieder : Auf, auf zum fröhlichen Jagen

Text: Gottfried Benjamin Hancke, 1724 1. Auf, auf zum fröhlichen Jagen, Auf in die grüne Heid, Es fängt schon an zu tagen, Es ist die höchste Zeit. Die Vögel in den Wäldern Sind schon vom Schlaf erwacht Und haben auf den Feldern Das Morgenlied vollbracht.

Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo

2. Frühmorgens, als der Jäger In grünen Wald ‘neinkam, Da sah er mit Vergnügen Das schöne Wildbret an. Die Gamslein Paar um Paare, Sie kommen von weit her, Die Rehe und das Hirschlein, Das schöne Wildbret schwer.

Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo

3. Das edle Jägerleben Vergnüget meine Brust, Dem Wilde nachzustreifen Ist meine höchste Lust. Wo Reh und Hirsche springen Wo Rohr und Büchse knallt, Wo Jägerhörner klingen, Da ist mein Aufenthalt.

Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo

4. Das Gras ist unser Bette, Der Wald ist unser Haus, Wir trinken um die Wette Das klare Wasser aus. Lasst nur die Faulen liegen, Gönnt ihnen ihre Ruh, Wir jagen mit Vergnügen Dem grünen Walde zu.

Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo

5. Schau, wie das Heer der Sterne Den schönen Glanz verliert Und wie sie sich entfernen, Wenn sich Aurora rührt! Die Vögel in den Wäldern Sind schon vom Schlaf erwacht Und haben auf den Feldern Ihr Morgenlied gebracht.

Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo, di-he-jo, di-he-di-he-di-o Tri-di-he-jo